Die nachfolgenden Maßnahmen sind nach unserer Auffassung wichtig für unsere Gemeinde und unser Zusammensein im Ort, waren aber zu Beginn der Haushaltsgespräche nicht enthalten. Deshalb haben wir, teilweise erfolgreich, entsprechende Anträge zur Aufnahme in den Etat gestellt.
1) Kelterfest: Befreiung Illinger Vereine von Standgebühren
Wir beantragen gemeinsam mit den Grünen, die Illinger Vereine beim Kelterfest von den Standgebühren zu befreien.
Ergebnis: ABGELEHNT: Das war für uns eine echte Überraschung. Die Gemeinderatsmehrheit sprach sich gegen die Unterstützung unserer Vereine beim Kelterfest aus. Teilweise gab es kritische Anmerkungen über mögliche negative Folgen eines Standgebührenverzichts, die wir nicht nachvollziehen können. Dabei ging es um einen vergleichsweise geringen Betrag von insgesamt ca. 3.500,00 EUR, der es auch kleinen Vereinen ohne gewinnbringendes kommerzielles Angebot erleichtert hätte, sich beim Kelterfest der Bevölkerung zu zeigen.
2) Lärmaktionsplan
Zur Erstellung eines qualifizierten Lärmaktionsplans für mindestens die nachfolgend genannten Straßen, stellen wir gemeinsam mit den Grünen den Antrag 20.000 EUR in den Haushalt 2026 einzustellen. Für die Straßen: Ensinger, Schützinger, Bahnhof, Mühlacker, Vaihinger, Kleinglattbacher, Wilhelm und Manfred-Behr-Str (Schützingen).
Ergebnis: Der Lärmaktionsplan für unsere stark befahrenen Durchgangsstraßen wurde von der Gemeinderatsmehrheit, wie in den beiden vergangenen Jahren, abgelehnt. Nicht zuletzt aus Gründen der Verkehrssicherheit werden wir an diesem Thema dran bleiben.
3) Sanierung Stromberghalle
Wir beantragen folgende Maßnahmen:
– Komplette Erneuerung Beleuchtung Halle und Bühne (113.000 + 84.000 EUR)
– Bühnentechnik (64.000 EUR)
– Stationären Laserprojektor und ggf. Leinwand (73.000 EUR) z.B. für regelmäßige Einwohnerversammlung
– Grundausstattung Beschallung, Audiotechnik (100.000 EUR)
– Zum fachlichen Austausch über die genannten Maßnahmen sollen fachkundige Bürger eingeladen werden
Ergebnis: Es gab unterschiedliche Anträge aus mehreren Vereinigungen, die teilweise schwer miteinander vergleichbar waren. Deshalb haben Gemeindeverwaltung und alle Vereinigungen einen gemeinsamen Antrag formuliert und beschlossen, der in sehr großen Teilen unserem Vorschlag entspricht.
4) Tonanlage Stromberg Sporthalle
Seit längerer Zeit ist die Tonanlage in der Stromberg Sporthalle defekt. Turniere lassen sich nur umständlich durchführen. Durchsagen kommen nur mit zusätzlichem technischen Aufwand, trotzdem schlecht oder gar nicht an.
Deshalb beantragen wir, eine kostengünstige Lösung einzubauen, damit Durchsagen wieder zuverlässig bei Teilnehmern und Zuschauern in der Halle und im Foyer ankommen.
Ergebnis: Der Antrag fand die Mehrheit und wurde in den Haushalt aufgenommen.
Fazit:
Insgesamt halten wir den Investitionsplan für das Jahr 2026 für sehr sinnvoll. Er enthält wichtige Investitionen in unsere Infrastruktur, die einerseits viel Geld kosten, aber andererseits aufgrund der sprunghaft steigenden Baupreise mit jeder Verzögerung erheblich teurer werden und schwerer zu realisieren sind.




